Glossar

Unterlassungsanspruch

Der Unterlassungsanspruch ist das Recht, ein bestimmtes rechtswidriges Verhalten künftig zu unterbinden.

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Was ist ein Unterlassungsanspruch?

Ein Unterlassungsanspruch ist das Recht, von einer anderen Person zu verlangen, ein bestimmtes rechtswidriges Verhalten künftig zu unterlassen. Im Mietrecht spielt das etwa bei fortgesetzten Störungen, unzulässiger Nutzung oder Eingriffen in Rechte der anderen Vertragspartei eine Rolle.

Warum ist der Begriff wichtig?

Der Unterlassungsanspruch zielt nicht auf Geld, sondern auf das Ende eines bestimmten Verhaltens. Gerade deshalb ist er im nachbarschaftlichen und mietrechtlichen Alltag oft besonders relevant.

Typische Fälle

Beispiele sind andauernder Lärm, vertragswidrige Nutzung der Wohnung, Belästigungen oder sonstige wiederholte Beeinträchtigungen. Es geht also um genau jene Fälle, in denen Menschen zuverlässig beweisen, dass Rücksicht nur ein dekorativer Begriff sein kann.

Praxis-Hinweis

Für einen Unterlassungsanspruch ist meist eine konkrete, fortdauernde oder wiederholungsgefährdete Beeinträchtigung wichtig. Deshalb kommt es stark auf Dokumentation und genaue Umstände an.