Was sind Schönheitsreparaturen?
Schönheitsreparaturen sind typischerweise Arbeiten wie Streichen, Tapezieren oder das Lackieren von Heizkörpern und Innentüren. Es geht also um die Beseitigung normaler Gebrauchsspuren im sichtbaren Wohnbereich, nicht um echte Instandsetzung oder Reparaturen an der Bausubstanz.
Wer muss sie durchführen?
Grundsätzlich ist zunächst der Vermieter für die Erhaltung der Wohnung verantwortlich. Eine Übertragung auf den Mieter ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Viele Formularmietverträge enthalten Klauseln, die ganz oder teilweise unwirksam sind, etwa starre Fristenpläne oder unangemessene Endrenovierungspflichten.
Warum gibt es so oft Streit?
Weil zwischen normaler Abnutzung, wirksamer Vertragsklausel und tatsächlicher Renovierungspflicht oft ziemlich viel Grauzone liegt. Dazu kommen Auszugssituationen, bei denen plötzlich jeder die Rechtslage ganz anders erinnert als beim Einzug. Ein Klassiker, leider.
Warum ist der Begriff wichtig?
Schönheitsreparaturen spielen besonders beim Auszug eine große Rolle. Wer den Begriff versteht, kann besser einschätzen, welche Forderungen berechtigt sind und welche eher in die Kategorie Wunschdenken fallen.