Was ist die Kappungsgrenze?
Die Kappungsgrenze begrenzt, wie stark die Miete innerhalb eines bestimmten Zeitraums bei einer Anpassung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete steigen darf. Sie soll Mieter vor übermäßig schnellen Mietsteigerungen schützen.
Warum ist sie wichtig?
Selbst wenn eine Mieterhöhung grundsätzlich zulässig wäre, kann sie an der Kappungsgrenze scheitern oder gekürzt werden. Sie ist also eine zusätzliche Schutzschranke im System der Mieterhöhung.
Was wird oft verwechselt?
Viele verwechseln die Kappungsgrenze mit der Mietpreisbremse. Dabei geht es um unterschiedliche Situationen. Die eine betrifft vor allem laufende Mietverhältnisse, die andere eher Neuvermietungen. Menschen lieben es, ähnliche Begriffe maximal unpraktisch nebeneinander zu stellen.
Praxis-Hinweis
Bei einer Mieterhöhung sollte immer geprüft werden, ob neben Vergleichsmiete, Fristen und Begründung auch die Kappungsgrenze eingehalten ist.